Der Heilige Stuhl und die Einheit

Die Intensivierung der Bemühungen des Heiligen Stuhls, die Beziehungen zu den anderen Christlichen Kirchen aufzunehmen, die seit mehr als tausend Jahren getrennt sind, geht auf Beginn der sechziger Jahre zurück. In der Tat wurde das Sekretariat der christlichen Einheit am 5 Juni 1960 von Johannes XXIII gegründet, gemeinsam mit den Kommissionen, die mit dem Beten für das zweite Ökumenische Vatikanische Konzil beauftragt waren. Am 14. Januar 1963, im darauf folgenden Jahr, verfügte der Papst, dass das Sekretariat "über zwei Sektionen innerhalb des Büros verfügen sollte, eine westliche und eine östliche". Nach dem Konzil wurde das Sekretariat von Paul VI. bestätigt, der dessen Struktur unterstrich und die Aufgaben und Kompetenzen klarstellte und diese auch auf die Fragen hinsichtlich des Judentums erweiterte. Zu diesem Zweck wurde am 22. Oktober 1974 eine Kommission mit dem Ziel gegründet, die religiösen Beziehungen zwischen Juden und Katholiken zu fördern und zu stimulieren. Die Apostolische Konstitution Pastor Bonus vom 18. Juni 1988, welche die Inhalte und Absichten bekräftigte, änderte den Namen des Sekretariats der Einheit der Christen in den heutigen "Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen".







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